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S
Sama
Steigerung der
Höflichkeitsanrede San.
San
Höflichkeitsanrede,
die in Japan dem Namen angehängt wird.
Sanchougake
Shime Daiko
Maßeinheit. Bei uns als Größennummer 3 bekannt. Eine gute Shime Daiko
für das traditionelle Taiko.
Sa ra ra
Ein Holzstock mit
Einkerbungen, über die mit einem Bündel dünner Bambusstreifen geratscht
wird.
Satori
Japanisch für
Erleuchtung oder Einheit aber auch Zustand oder Leere.
Sempai
Japanisch für „der
Ältere“ (Aufpasser) des Schülers (Kohai).
Sensei
Japanisch für
Meister und in der heutigen Zeit bedingt auch für Lehrer im
traditionellen Sinn.
Shaku
Japanische
Meßeinheit, mit der die Taikobauer die großen Maße an Taikos angeben. 1
Shaku = 30 cm.
Shamisen
Dreiseitige Gitarre
oder Laute. Der Holzkörper ist mit Haut bespannt und als Resonanzkörper
ausgelegt. Die Seiten werden mit einem großen Plektrum angeschlagen, das
bis auf die Haut durchgeschlagen wird und so einen zusätzlichen
trommelnden Ton entstehen läßt. Aus diesem Grund wird auch die Shamisen
in Japan als Percussionsinstrument angesehen.
Shime Daiko
Der Körper dieser
kleinen Taikos wird ebenfalls aus einem Stück gefertigt und beidseitig
bespannt. Jedoch werden die Häute nicht fest am Körper fixiert. Sie
werden auf Eisenringe gespannt und vernäht. In einer speziellen Technik
werden sie dann mit einem starken Seil über dem Körper verspannt.
Der Klang einer
Shime Daiko ist somit über die Spannung des Seils veränderbar.
Shinobue
Bambusquerflöte mit
sechs oder sieben Grifflöchern in fünf Tonhöhen.
Sukeroku
Traditioneller
Taikostil, der bevorzugt bei Festivals im Raum Tokyo geschlagen wird.
Der Trommler steht dabei in diagonaler Position zur Taiko, die auf einem
leicht nach oben geneigten Ständer liegt.
Sun
Japanische
Maßeinheit mit der die Taikobauer die kleinen Maßen an der Taiko
angeben. 1 Sun = 3 cm.
Suzu
Schellenrassel.
Mehrere Messingglöckchen an einer Metallspirale mit Holzgriff.
T
Tabi
Traditionelle
Schuhe, bei denen der große Zeh durch einen Abnäher von den anderen
Zehen getrennt wird. Tabis waren in der Vergangenheit eher eine Art
Strumpf und der Abnäher war nötig, weil die japanischen Sandalen (Zoris)
mit einem Band zwischen den großen Zeh und dem daneben liegenden
kleineren Zeh gehalten wurde.
Taiko
Mit dem Begriff
Taiko bezeichnet man in Japan aber auch alle Arten und Formen der
japanischen Trommeln selbst, ohne jedoch eine spezielle hervorzuheben.
Keine der
japanischen Taikos hat ihren Ursprung in Japan. Alle fanden ihren Weg
bereit vor Jahrhunderten über China und Korea auf das Inselreich im
Zeichen der Sonne. Dort wurden sie in handwerklicher Perfektion soweit
entwickelt, das sie heute in Bezug auf ihre Qualität mit keiner anderen
Trommel des asiatischen Festlandes zu vergleichen ist.
Spricht man von
einer speziellen Art Taiko, dann wird dem Begriff Taiko, deren Eigenname
vorgestellt. Eine Taiko mit einem faßförmigen Körper, wird z.B. als Miya
Daiko bezeichnet.
Take
Bambus zur Fertigung
von Querflöten und spezielle Bachi Ausführungen.
Tekoto
Traditioneller
Taikostil bei dem im Wechsel der Rand der Taiko und das Fell geschlagen
wird.
Tochi
Japanische Holzart
(Kastanie) aus der bedingt Taiko Körper gefertigt werden.
Tsuzumi
Kleine Taiko mit
einem Holzkörper in Sanduhrform (Sanduhrtrommel). Die Haut wird ähnlich
der der Shime Daiko mit Seilen auf dem Körper verspannt, ist aber nicht
aus Rinderhaut sondern aus sehr viel dünnerer und auch empfindlicheren
Hirschhaut gefertigt. Sie wird neben dem Kopf an der Schulter gehalten
und mit der Hand angeschlagen.
U
Uchite
Bezeichnung für
japanische Trommler.
Uchiwa
Daiko
Bei der Uchiwa Daiko
handelt es sich um eine Rahmen- oder Fächertrommel ohne Resonanzkörper.
Die Haut wird auf einen Eisenring gezogen und vernäht. Da dieser Taiko
der Körper fehlt, hallt ihr Klang nicht so lange nach und ist eher als
hart und trocken zu bezeichnen. In den Ausführungen von bis zu 50 cm
Durchmessern wird die Uchiwa Daiko an einem Griff wie Tennisschläger
gehalten und mit der anderen Hand geschlagen. Bei größeren Durchmessern
steht sie meist in einem Ständer. Auch die Uchiwa Daikos erreichen die
Durchmesser der O Daikos. Wenn jedoch schon die großen Okedo Daikos mit
Abwertung bedacht werden, verbietet sich hier jeder Vergleich von
selber.
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