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A

Abschied

Sayonara

Ai

Japanisch für Abstand oder Distanz.

Amaterasu

Göttin der Sonne. Amaterasu gilt als Begründerin des japanischen Kaiserhauses.

Antei

Japanisch für Stabilität oder Balance.

Anza

Sitzende Körperposition (Lotussitz). In dieser Position wird häufig die Shime Daiko geschlagen.

Arigato

Japanisch für danke.

Atarigane

Metallschale, meist aus Bronze oder Messing. Das Atarigane wird mit einem kleinen Hammer dessen Kopf aus Hirschgeweih gefertigt ist angeschlagen und besitzt einen hellen metallenen Klang.

B

Bachi

Die Trommelstöcke mit denen die Taikos geschlagen werden. Jeder Taikostil und jede Taikogruppe favorisiert dabei andere Abmessungen und Holzarten. So lassen sich die Bachis nicht generalisieren. In Japan gibt es hunderte von Taikostile und ebensoviel unterschiedliche Bachis und jede Gruppe behauptet von sich die einzig wahren Bachis zu benutzen. Das sie in dieser Einstellung grundlegend falsch liegen, belegt die Tatsache das sie alle andere Abmessungen beziehungsweise Holzarten verwenden als wir von Haguruma Daiko.

Banzai

Plötzlicher Ausruf der Begeisterung. Banzai lässt sich wörtlich etwa mit „Hurra oder Hoch“ übersetzen und wird häufig nach einem gewonnenen Kampfspiel ausgerufen.

Begrüßung

Ohayo goszaimas = Guten Morgen, Konichi wa = Guten Tag, Konban wa = Guten Abend.

Budo

Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste. Der Geist des Budo ist heute dem des Taiko sehr Artverwandt.

Buna

Eine der japanischen Holzarten (Buche) die für die Fertigung von Bachis verarbeitet wird.

Bushi

Japanisch für Krieger, Ritter oder Samurai.

Bushido

Moral und Ehrenkodex japanischer Krieger. Wird auch als „Weg des Ritters“ bezeichnet.

Byou

Die Nägel mit der die Haut auf dem Körper fixiert wird.

C

Chi

Lebenskraft, bezeichnet auch den ursprünglichen Geist, den Atem oder die Luft.

In der Lehre des Chi versucht der Schüler die Einheit mit dem Universum zu erlangen.

Cho wa

Japanisch für Harmonie.

Cho wa suru

Bezeichnet die übereinstimmende Harmonie einer Gruppe im Ablauf (Kata).

Chu Daiko

Mittelgroße Taiko in Faßform.

D

Dachi

Japanische für Fußstellung, Stand, Schritt oder Position. Die häufigsten Stände im Taiko sind: Fudo Dachi = verwurzelte Stellung, Zenkutsu Dachi = ein Bein nach vorne Angewinkelt, hintere Bein gestreckt, Kiba Dachi = Reiterstellung beide Beine Parallel, Kokutsu Dachi = Gewicht auf dem hinteren Bein (umgekehrter Zenkutsu Dachi), Shizen Dachi = natürlicher Stand.

Daiko

In Kombination mit anderen Bezeichnungen die der Taiko vorgestellt werden, wird aus Taiko Daiko z.B. Miya Daiko oder Haguruma Daiko.

Dai Sensei

Japanisch für „Großer Meister“. Ehrenanrede für Meister in hohem Alter oder überaus großen Leistungen im Erhalt japanischer Traditionen.

Daisho

Japanisch für „Groß-Klein“. Daisho bezeichnet das Schwertpaar der Samurai. Das Langschwert „Katana“ und das Kurzschwert „Wakizashi“. In einigen Taikostilen finden sich Trommelstöcke in der Form dieser beiden Schwertausführungen. Diese Stile wollen damit ihre Verbundenheit zur Kriegerkaste der japanischen Vergangenheit zum Ausdruck bringen.

Dan

Japanisch für Rang, Stufe oder Meistergrad. Dangrade werden besonders in den traditionellen Künsten Japans verliehen, um den Lehrer oder Meister zu Ehren.

Danke

Domo arigato

Deshi

Japanische für Schüler, Lernender oder Jünger.

Do

Japanisch für Weg, Pfad, Lehre, Grundsatz, Richtung, Methode oder Philosophie.

Dojo

In der traditionellen Form als „Ort an dem die Schüler den Weg üben“, in der modernen eher Schule oder Übungsraum zu verstehen.

Dojo Kun

Japanisch für Dojo-Ethik oder Dojo-Etikette.

Dora

Schwerer Gong mit einem gewölbtem Rand und einer Erhebung im Zentrum.

Doshu

Japanisch für „Meister des Do“.

E

Edaiko

Ähnlich der Fächertrommel, jedoch mit einem schmalen Klangkörper und beidseitig gespannt.

F

Fue

Eine der beiden gebräuchlichen Bezeichnungen für die  Bambusquerflöte mit sechs oder sieben Grifflöchern in fünf Tonhöhen.

Fuji

Japanisch für heilig oder ewig (Fuji Yama = heiliger Berg).

Fundoshi

Lendenschurz, weißes Stoffband, das sich der Trommler um die Hüfte und zwischen die Beine bindet. Ansonsten trägt er kein weiteres Kleidungsstück. Getragen wird der Fundoshi beim schlagen der O Daiko oder bei besonders kraftvollen  Stücken wie Yatai Bayashi.

 

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