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Regeln für die Schüler des äußeren Kreises der Haguruma Taikotradition

 

Die folgenden Regeln sind für alle Schüler des äußeren Schülerrings der Haguruma Taikotradition sowie der Teilnehmer von  Workshops unter der Leitung eines Hagurumalehrers gültig.

Ein grober Verstoß gegen die Regeln führt zum Ausschluss des Schülers vom Unterricht.

 

1. Der Umgang mit den Taikos und anderen Instrumenten

 Taikos sind der wertvollste Besitz innerhalb der Haguruma Taikotradition. Sie sind dementsprechend mit größter Sorgfalt und Respekt zu behandeln. Es ist nicht gestattet, sich gegen die Taikos zu lehnen, sich auf ihnen abzustützen oder etwas auf ihnen oder ihren Ständern abzulegen. Weder die Taikos noch andere Instrumente dürfen in irgendeiner Form achtlos behandelt werden. Darüber hinaus sind die Schüler gehalten, sich nicht abfällig über den Klang oder das Aussehen einer der Taikos zu äußern. Der Klang, den jede einzelne Taiko besitzt, ist durch das Schlagen der Schüler entstanden. So hat sich die Taiko mit dem guten Klang ihrer Haut in den Dienst eines jeden Schülers gestellt und dafür schulden wir ihr unseren Dank und unsere Anerkennung.

 

2. Das Wort des Lehrers

Allen Anweisungen des Lehrers ist während der gemeinsamen Zeit im Trommelraum ohne Widerspruch folge zu leisten.

 

3. Pünktlichkeit

 Der Unterricht beginnt in der Regel pünktlich zur angegebenen Zeit. Alle Schüler sollten dazu beitragen, dass der Unterricht wirklich pünktlich beginnen kann. Das heißt Trödeln während des Umziehens und unnötiges Schwätzen sind bewusst zu unterlassen.

Es gehört zur Haguruma Taikotradition den Unterricht pünktlich zu beginnen (siehe dazu den Text „Eintrommeln im Haguruma Stil“). Schüler, die zu spät zum Unterricht erscheinen, haben vor der Türe zu warten bis es zu einer Unterbrechung im Eintrommeln kommt (das ist in der Regel nach 15 bzw. 30 Minuten der Fall). Bei ihrem verspäteten Eintreten in den Unterrichtsraum haben sie darauf zu achten den Unterricht durch ihr zu spät kommen  nicht weiter zu stören.

 

4. Sauberkeit

Der Trommelraum ist rein zu halten. Der Schüler hat dafür zu sorgen, dass nach dem Schlagen der Taikos nichts im Trommelraum zurückbleibt. Das gilt für Gegenstände in jeder Form, als auch für Energien mit denen der Raum während der Anwesenheit der Schüler gefüllt wird. Aus diesem Grund sollte sich jeder Schüler bemühen Antworten aus Trotz, Streit oder das Heben der Stimme im Zorn zu vermeiden.

 

5. Schuhe

Das Haguruma Dojo in Düsseldorf darf nicht mit Straßenschuhen betreten werden. Die Schuhe sind an der Türe auszuziehen und in das dafür vorgesehene Regal zu stellen.

Im Haguruma Dojo müssen Sportschuhe oder ähnliches getragen werden. Die Schuhe dürfen nicht auf der Straße getragen worden sein. Das Trommeln barfuss oder in Socken ist nicht gestattet.

 

6. Schmuck

Schmuck und dabei besonders Ringe sollten nach Möglichkeit abgelegt werden. Das liegt jedoch ausschließlich im eigenen Interesse des Schülers und somit entscheidet der Schüler.

 

 7. Lebensmittel

Im Haguruma Dojo ist der Verzehr von Lebensmitteln jeder Art nicht gestattet. Getränke sind nur in fest verschließbaren Gefäßen gestattet. Tassen sind nicht gestattet. Die Gefäße sind ausschließlich auf dem Boden im Bereich der Sitzbank oder auf der Fensterbank abzustellen.

Ausnahme: Lebensmittel dürfen während Unterrichtseinheiten, die länger als drei Stunden dauern, in der Pause im Bereich der Sitzbank gegessen werden. In den Sommermonaten sollten Lebensmittel aber vorrangig außerhalb des Trommelraums verzehrt werden.

 

8. Telefone oder Pieper

Telefone und Pieper sind vor dem Unterricht abzuschalten.

Ausnahme: Schüler die aus beruflichen Gründen erreichbar sein müssen. Diese Ausnahme bedarf aber immer der ausdrücklichen Zustimmung des Lehrers.

 

Über diese 8 ersten Regeln hinaus hat sich jeder Schüler des äußeren Kreises zu bemühen eine Atmosphäre zu schaffen, in der ein höflicher Umgang des Miteinander ermöglicht wird. Es ist bekannt, dass jede dieser Regeln diskutiert werden könnte. Sie sind jedoch zu einer Zeit entstanden, als noch keiner der Schüler wusste, dass er sich irgendwann einmal für das Schlagen der Taiko interessieren würde. Und sie werden Ihre Gültigkeit auch dann noch besitzen, wenn sich die meisten von ihnen schon wieder mit anderen Dingen beschäftigen. In der Haguruma Taikotradition behalten sie Ihre beständige Gültigkeit und werden aus diesem Grund auch nicht mit den Schülern, deren erste Aufgabe darin liegt die Regeln zu respektieren, diskutiert.

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